Veranstaltung im Rahmen der Lüneburger Wandelwoche

Im Rahmen der Wandelwoche in Lüneburg, bieten wir eine Veranstaltung am Donnerstag, 25.10.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr im e.novum, Mustermannskamp 1, 21335 Lüneburg rund um das Thema Feinstaub an. (16 Uhr ist falsch).
 
Für diesen Abend haben wir einen wissenschaftlichen Input zum Thema Feinstaub und den Messungen des Sensors SDS011 von Prof. Dr. Quante und Dr. Matthias vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht für Material- und Küstenforschung gewinnen können.
Außerdem werden wir das Projekt von „luftdaten.info“ vorstellen, das bisherige Netzwerk an Sensoren in der Stadt und Landkreis Lüneburg und über das Thema Feinstaub reden, bisherige Erfahrung austauschen und die Möglichkeit anbieten einige Sensoren zu erwerben.
 
Der Ablauf ist wie folgt:

18:05 Begrüßung
18:10 Feinstaub – Quellen, Konzentrationen, Gesundheitsfolgen – Prof. Dr. Markus Quante, Dr. Volker Matthias (Helmholtz-Zentrum Geesthacht)
18:55 Richtiges Heizen mit Kaminöfen und Kleinfeuerungsanlagen – Thomas Hapke (BUND Elbe-Heide)
19:05 Vorstellung des Projektes „luftdaten.info“ mit den Messnetz in Lüneburg und Umgebung – Christopher Bohlens (Feinstaub-Lueneburg.de)
19:25 Was misst der SDS011-Sensor eigentlich? – Prof. Dr. Quante, Dr. Matthias (HZG)
19:40 Diskussion und Erfahrungsaustausch – Nebenbei: Vorführung des Zusammenbaus eines Sensors auf der Bühne
20:00 Offizielles Ende anschließend Gespräche in kleiner Runde 
Spätestens 21:00 Uhr WLAN aus, Licht aus, Tür zu.

 
Redner:
  • Christopher Bohlens, Initiator des Citizen Science Projekt Feinstaub-Lueneburg.de für Feinstaubmessungen mit luftdaten.info
  • Dr. Volker Matthias, Atmosphärenphysiker, Leiter der Abteilung Chemietransportmodellierung im Helmholtz-Zentrum Geesthacht
  • Prof. Dr. Markus Quante, Stellv. Leiter der Abteilung Chemietransportmodellierung im Helmholtz-Zentrum Geesthacht und Hon.-Prof. an der Leuphana Universität Lüneburg
  • Thomas Hapke, BUND Elbe-Heide 
 
Eintritt frei. Falls Sie einen Sensor erwerben wollen, bringen Sie bitte 40 Euro passend als Spende mit. Sollten Sie selber die Bauteile besorgt haben, flashen wir gerne die Firmware auf den ESP8266. 
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Feinstaub-Lueneburg.de 
 

Anmeldung hier.

Sommerpause

Liebe Interessierte, 
hier die kurze Meldung von uns das wir im Herbst mit Perspektive September/Oktober einen Workshop machen werden für ein Follow-Up rund um die Sensoren. Gerne möchten wir mit euch auch über die Weiterentwicklung sprechen. Auch werden wir wieder neue Workshops zum Zusammenbau im Herbst/Winter anbieten.
 
Bis dahin wünschen wir einen schönen Sommer und schöne Ferien.
 
Solltet ihr Probleme mit dem Feinstaub-Sensor haben, könnt ihr euch gerne bei uns melden.

Stand auf dem Lunatic Festival

Auf dem Lunatic Festival am 1/2.06.2018 sind wir auch vertreten. Ihr findet uns auf dem Stand vom FabLab Lüneburg. Wir stellen euch da den Sensor vor und stehen für eure Fragen bereit.

DUH meldet Hot Spot in Lüneburg mit gefährlicher NO2 Konzentration

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in Deutschland 1.111. Hot Spots mit gesundheitlich gefährlicher Konzentration von Stickstoffdioxid (NO2) in 426 Städten identifiziert. Lüneburg fällt auch darunter. Das Thema Stickstoffdioxid hat relativ wenig mit unserem Hauptthema Feinstaub zu tun, aber gerne teilen wir den Link von der Aktion der DUH, da es um Luftreinhaltung und Schadstoffe geht.

Pressemitteilung vom 22.03.2018

Abgasalarm der DUH e.V.

Prosit Feinstaub – der Jahreswechsel 2017/18 in Lüneburg

Seit dem Jahre 2017 gibt es eine Reihe von privat betriebenen und meistens auch selbst gebauten Feinstaub-Sensoren in Lüneburg. Über das Civil Science Projekt „luftdaten.info“ ließ sich so der Wandel der Luftqualität bzgl. Feinstaub in Lüneburg während des Jahreswechsels von Sylvester, 31. Dezember 2017, zu Neujahr, 1. Januar 2018, bequem am eigenen Rechner verfolgen.

Das Umweltbundesamt hatte schon vorher auf die zu erwartende hohe Feinstaubbelastung während der Sylversternacht des Jahreswechsels 2017/18 hingewiesen.

In einer dazu im Dezember 2017 herausgegebenen Online-Broschüre mit dem Titel „Zum Jahreswechsel: Wenn die Luft „zum Schneiden“ ist“ heisst es:

„Jährlich werden fast 5.000 Tonnen Feinstaub (PM 10) durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern frei gesetzt, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Diese Menge entspricht in etwa 17 % der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge.“

Noch vor 23 h war die Feinstaub-Belastung in Lüneburg nur sehr gering.

Aber schon kurz nach Mitternacht änderte sich das Bild gewaltig.

„Prosit Feinstaub – der Jahreswechsel 2017/18 in Lüneburg“ weiterlesen

Terminhinweis auf Vorträge des BUND

Donnerstag, 23.11.2017, 18 Uhr von Patrick Huth (DUH, Projektmanager Verkehr & Luftreinhaltung): „Heizen mit Holz-umweltfreundlich?“ 

Donnerstag, 30.11.2017, 18 Uhr von Dr. Heike Düselder: „Die Welt bedarf des Holzes wie sie des Weines bedarf…“ -Holznutzung als wichtigste Ressource vor der Industrialisierung

Beide Vorträge im Museum Lüneburg.

Mehr Informationen auf: http://www.bund-elbe-heide.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/heizen-mit-holz-umweltfolgen-und-loesungsansaetze/

Rückblick Workshop

Am 11.11.2017 fand im repräsentativen Raum an der Leuphana Universität Lüneburg im Zentralgebäude C40.704 der Workshop zum Thema Feinstaubsensoren für Lüneburg und Umgebung  – Wir messen die Luftqualität selber statt. Insgesamt waren 27 Teilnehmer aus Lüneburg und Umgebung anwesend, hierbei wurden 20 Feinstaub-Sensoren gemeinsam gebaut. Die Altersstruktur war sehr gemischt von jung bis alt sogar Familien waren dabei. Die Teilnehmer kamen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen zu dem Workshop, darunter waren auch Studierende der Leuphana Universität. Die Werbung für den Workshop fand über die unterschiedlichsten Kanäle u.A. Facebook, Eventbrite, Hamburg.de, Lüneburg.de, myStudy usw. statt.

Zuerst erfolgte eine allgemeine Einführung in die Thematik Feinstaub, Umwelt und deren Messungen, insgesamt eine Stunde. Hierzu wurden auch Anknüpfungspunkte zum Thema Open-Data und Stadtentwicklung geschaffen. Auf die Situation der bisherigen Feinstaub-Messungen in Lüneburg wurde eingegangen.

Anschließend haben die Teilnehmer unter Anleitung und gegenseitiger Hilfe die Feinstaub-Sensoren selber zusammengebaut. Hierbei lag eine Schritt-für-Schritt Anleitung vor. Schließlich wurden noch Tipps gegeben, die Feinstaubsensoren richtig zu platzieren. Ein Teilnehmer brachte Bauteile für einen Insektenschutz mit, damit keine Insekten in den HT-Bögen klettern können und sich so in den Sensor einnisten. Die ersten Sensoren hängen schon und liefern entsprechende Messdaten. Den Teilnehmern wurde erklärt, wie sie selber auf die Messdaten zugreifen können und wie das gesamte Mess-Netzwerk funktioniert.

Insgesamt war die Resonanz auf den Workshop sehr positiv, mitunter musste eine Warteliste geführt werden für die zahlreichen Anmeldungen, am Ende hat jedoch jeder einen Platz bekommen. Die TN regten an, dass es auch noch zukünftige Workshops geben sollte, da bereits Interesse im Bekanntenkreis bekundet worden ist.